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Kurse "Deutsche Gebärdensprache" am Sprachenzentrum der FAU

Inklusion als Gesellschaftsmodell bzw. als Modell für öffentliche sowie nicht-öffentliche Institutionen ist seit einigen Jahren in aller Munde. Und doch sind die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung oft noch zu stark voneinander abgegrenzt.

Vielleicht am deutlichsten ist diese Abgrenzung zwischen Menschen mit Hörbehinderung /Taubheit und Menschen ohne Hörbehinderung. Sie können nur über Gestik und Mimik und über die Gebärdensprache miteinander kommunizieren. Die Gebärdensprache muss allerdings wie jedes andere Sprachsystem erst erlernt werden. Im Alltag bleibt der Austausch dieser beiden Gruppen wenn überhaupt oberflächlich, echte Kommunikation stellt sich in den seltensten Fällen ein.

Um den Austausch dieser beiden Gruppen zu fördern, müssten auch deutlich mehr Nicht-Hörgeschädigte die Deutsche Gebärdensprache beherrschen. Als Bildungseinrichtung, die auch für Studierende mit Behinderung offen sein will, sollte die FAU es Studierenden aller Fachrichtungen ermöglichen, am Sprachenzentrum die deutsche Gebärdensprache zu erlernen. Sie sollte gleichwertig mit anderen Sprachen in das Kursprogramm aufgenommen werden.

Kevin Christian Klein , 25.11.2015, 16:42
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